Dähnepokal Verband OWL
Thomas Platz gewinnt OWL Dähnepokal!
Bericht von Thomas Platz:
Im Finale ging es gegen Volker Dittert, DWZ 1678 aus Barntrup.
Ich wusste, das er variabel in der Eröffnung ist, aber sehr gerne Gambits spielt.
Mein Plan für die Partie war einfach: Den Bauern schnappen und nicht wieder hergeben. Gesagt, getan.
Obwohl ich die gewählte Variante zum ersten Mal spielte, gelang es mir mit den schwarzen Steinen mit einer angenehmen, in etwa ausgeglichenen Stellung aus der Eröffnung zu kommen. Ich hatte während der Partie nie das Gefühl in Gefahr zu sein und das mein Mehrbauer schon irgendwann den Sieg bringen würde.
Nach 32 Zügen in deutlich besserer Stellung beendete ein taktischer Fehler des Gegners die Partie auf der Stelle.
Die Analyse zeigt das ich verdient gewonnen aber alles andere als perfekt gespielt habe, so pendelte die Stellungsbewertung die ganze Partie über zwischen Ausgleich und deutlichem Vorteil hin und her, aber praktisch gesehen war es denke ich das berühmte Spiel auf ein Tor und ein verdienter Sieg.
Die Organisatoren des Wettbewerbs sind - glaube ich - gefragt, den Pokal attraktiver für mögliche Teilnehmer zu machen.
Sowohl auf Bezirks- wie auch auf OWL-Ebene ist die Bereitschaft teilzunehmen doch sehr gering.
Ich freue mich trotzdem über den Sieg, auch wenn es auf dem Papier nicht besonders schwer wirkt. Aber es ist doch immer nett etwas zu gewinnen und DWZ hin oder her waren es doch alles in allem schöne und spannende Partien.
Thomas Platz steht im Finale!
Bericht von Thomas Platz:
So schnell geht das. Nach meinem Sieg auf Bezirksebene ging es heute auf Verbandsebene weiter.
Die Auslosung meinte es gut mit mir, ich gehörte zu den drei Glücklichen die ohne Vorrunde direkt ins Halbfinale einzogen und hatte Heimrecht.
So ging es heute mit den schwarzen Steinen gegen Meik Struckmeier aus dem Bezirk Porta.
Auf dem Papier eine klare Sache, Meik hat gut 400 DWZ weniger und ist im gleichen Alter. Abgesehen von der Farbverteilung gute Voraussetzungen.
Mein Gegner spielte extrem schnell und konsequent auf Abtausch und Remis. Nach 20 Zügen war schon einiges abgeholzt und die Stellung ausgeglichen. Um weiter zu vereinfachen gab Meik Dame gegen zwei Türme und Bauer, was wohl immer noch ok war, aber die Stellung zumindest in meinem Sinne aus der Balance brachte.
Am Ende war es dann ein Endspiel mit Dame und zwei Bauern gegen zwei Türme und einen Bauern und gemäß Tablebase hätte Meik an der entscheidenden Stelle mit einem einzigen Zug Remis halten können. Stattdessen wählte er einen anderen Zug und bot optimistisch Remis an, um dann festzustellen das er zwar meinem Bauern gewinnt aber nach einer relativ langen forcierten Variante in einem verlorenen Bauernendspiel landet.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden, es hat richtig Spaß gemacht und ich freue mich auf das Finale!