Schachtürken-Cup Paderborn 2025

Gruppe A:

Thomas Platz, 3,5/7

Einzelergebnisse

 

Chess & Culture:

Eduard Becker, 0/4

Einzelergebnisse
 

Gruppe B:

Henrik Schulz, 4/7 

Einzelergebnisse

 

Benedikt Schulz, 5/7

Einzelergebnisse

Letzter Tag - 30.12.2025

Thomas Platz berichtet:

Runde 7:

Das war nichts...die letzte Runde war leider ein Desaster. 
"Warum spielt man hier nicht e5, das sieht doch gut aus?" Und so bin ich nach fünf Zügen in eine Variante gelaufen. 
Nur 30 Minuten und 12 Züge hat es gedauert und es gibt nichts Gutes daran zu finden. Ich war auch kurz bedient und habe die Heimreise angetreten statt noch zu bleiben, aber schon auf während der Autofahrt ist der Ärger verflogen.

Ich werde ca. 16 DWZ verlieren, aber ich hatte viel Spaß, habe viele alte Bekannte getroffen und neue kennengelernt. 
Gegen Ende fühlte es sich an als wenn man zum Vereinsabend geht und nicht fern der Heimat spielt. 

Der Schachtürken-Cup ist ein absoluter Tip! Perfekte Spielbedingungen - optimale Räumlichkeiten inklusive Tische und perfekte Organisation. 
Das ich persönlich Federn gelassen habe, trübt den guten Eindruck nicht. Und ich bin mit meinem Spiel eigentlich sehr zufrieden. 

Am (26.03 A Gruppe) 27.03 bis 29.03 könnte man das Schloss Open Werther spielen....😁es juckt mich schon...
Wie die Brüder gespielt haben weiß ich natürlich jetzt noch nicht, ich denke die melden sich noch zu Wort. Das soll es von mir gewesen sein!

 

Nachtrag:

Benedikt gewinnt seine letzte Runde, sein Bruder Henrik verliert leider.

Tag 3 - 29.12.2025

Thomas Platz berichtet:

Runde 6:

Die zweite Runde heute brachte den nächsten Jugendlichen. Mit 1800 schamlos unterbewertet. 
Das Schicksal hat mir dafür noch einmal die weißen Steine gegeben. Die Partie ging über die volle Distanz und ich könnte nach zahlen Kampf einen Bauern und letztlich die Partie gewinnen. 
Obwohl ich heute definitiv nicht im Soll bin, war es wieder ein klasse Tag. 
Ein selbstgestecktes Ziel könnte ich auch abhaken: Niederlage locker weggesteckt und davon unbeeinflusst mit Spaß in die nächste Partie. In sechs Runden zudem nur ein einziges Remisangebot, ist für mich auch neu. 

Henrik erzielte Remis gegen 1650 und Benedikt mit einem Sieg gegen 1700.

Becker verloren gegen 1700, das hab ich gesehen. Toll gespielt, großer Kampf. Schade. Morgen hat er spielfrei, damit war das die letzte Runde.

 

Runde 5:

Mit Weiß gegen einen erwachsenen 1900er war ich sehr motiviert. Es dauerte nicht lange und ich konnte einen Bauern mit überwältigenden Stellungsvorteil gewinnen. 
Durch einen Patzer stellte ich den Bauern ein, versuchte noch zu gewinnen und verlor. 
Eigentlich niederschmetternd, aber die nette Pause mit den Jungs hat mich drüber weg getröstet, bin bereit für die nächste Runde. 

Am Ende ist es ja trotzdem eine schöne Partie gewesen. 

Henrik hat leicht und locker gewonnen, Benedikt leider zu zögerlich agiert in spannender Stellung mit heterogenen Rochade und letztlich verloren. 

Eduard spielt erst heute Nachmittag. Er bekommt den nächsten harten Brocken.

Tag 1 und 2 - Live-Bericht von Benedikt

In der ersten Runde spielte Benedikt an Brett 28 mit Weiß. Hier gelang es ihm im frühen Mittelspiel zunächst einen Bauern zu gewinnen, wonach der Gegner leichtes Gegenspiel aufbauen konnte. Hier übersah er aber nach einem Turmabtausch, dass Benedikt mit seinem verbleibenden Turm einen Doppelangriff auf König und den verbleibenden Springer des Gegners ausführen konnte, wonach der Gegner aufgab. 


In der zweiten Runde spielte Benedikt mit Schwarz an Brett 23. Der Gegner hatte zwar keine DWZ oder Elo, spielte aber trotzdem überraschend gut. So konnte Benedikt erst nach einem harten Kampf in ein Damenendspiel abtauschen, wobei er beim Abtauschen der verbleibenden Figuren noch zwei Bauern mitnehmen konnte, wonach der Gegner aufgab. 


In der dritten Runde spielte Benedikt mit Weiß an 4. Wobei sein Gegner nach einer relativ ereignislosen Eröffnung im Mittelspiel von seinem Gegner zurückgedrängt wurde und letztendlich einen Bauern abgeben musste. Im Endspiel konnte Benedikt sich den Bauern zwar zurück erkämpfen, doch reichte es nicht mehr aus, um die letzten beiden Bauern vom durchziehen abzuhalten, was zur Aufgabe Benedikts führte.


In der vierten Runde spielte Benedikt mit Schwarz an Brett 15. Obwohl die Gegnerin mit 1050 DWZ deutlich niedriger als Benedikt gerangt war, hatte sie in vorherigen Runden gezeigt, dass sie sich auch 1600ern erwahren kann. In der Eröffnung gelang es Benedikt auf eine ähnliche Weise, wie sein Gegner in Runde 3, der Gegnerin einen Bauern rauszuschlagen. Sie kämpfte zwar stark weiter, doch verlor sie im Turmendspiel einen zweiten Bauern und stand am Damenflügel nun zwei verbundenen Freibauern gegenüber, die selbst ihr Turm und König zusammen nicht mehr aufhalten konnten.

(Bericht von Benedikt Schulz)

Tag 2 - 28.12.2025

Bericht von Thomas Platz:

Runde 3:

Eduard Becker im Chess&Culture spielte heute seine zweite Runde. Er mußte erneut gegen einen deutlich stärkeren Gegner ran und mußte sich nach Qualitätsverlust in die Niederlage fügen. 

Keine guten Nachrichten heute auch von den Youngstars. Benedikt versuchte mit Minusbauern alles, könnte das Endspiel aber nicht mehr retten. 
Henrik konnte seinen Plan nicht umsetzen und ist nach einer Ungenauigkeit langsam und quälend eingegangen. 

Ich bin optimistisch das die beiden heute Nachmittag zurückschlagen werden . 

Ich selbst konnte ein selbstgestecktes Ziel in die Tat umsetzen - nicht bei JEDER Gelegenheit Remis machen. Gegner 17 Jahre, DWZ 1900....nach 12 Zügen wollte ich Remis anbieten. Es hat etwas Überwindung gekostet, aber ich könnte mir selbst einreden das ich heute mal auf ELO und DWZ sch.... Und das Schicksal meinte es gut mit mir. Gegen die hängenden Bauern könnte ich mit netten Taktiken einen Mehrbauern erarbeiten den ich im Endspiel nach langem Kampf verwerten konnte. 

Zwischenstände siehe Gruppe A (Thomas) und Gruppe B (Benedikt und Henrik)

 

Runde 4:

Eduard Becker bekam es in Runde 3 mit Kirsten Bünte aus Rheda zu tun. Er spielte klasse mit, sehr ordentliche Leistung die eine Belohnung verdient hätte, aber zwei Freibauern hatten am Ende was dagegen. 

Die Jungs haben wir erwartet zurückgeschlagen. Benedikt mit einem Sieg, Henrik spielte Remis. Mehr weiß ich leider nicht. 

Ich bekam den nächsten Jugendlichen, DWZ nur 1780 aber mit einem 2200er Skalp im Gepäck. Mit Schwarz mußte ich lange eine schlechte Stellung verteidigen. Mit knapper werdenden Zeit konnte ich mich befreien und es wurde sehr taktisch. Ich habe zuerst tapfer Remis angelehnt, um einen Zug später selbst anzubieten, als sein Zug mich überraschte.

In der gemeinsamen Analyse dachten wir immer noch, es sei unklar und riskant für beide. Ich denke, das Remis war gerecht. Die Engine gibt mir mit dem letzten Zug Vorteil. Zumindest war es kein Kurzrenis. Auch Tag 2 hat wieder viel Spaß gemacht.

Tag 1 - 27.12.2025

Fast live vom Schachtürkencup aus Paderborn:

Bericht von Thomas Platz zu Runde 1:

Benedikt und Henrik gewinnen... Eduard Becker ist auch da, spielt das chess &culture mit. Er hat die erste Runde einen 1900er bekommen und verloren. Jetzt hat er Kulturteil, Museumsbesuch statt zweite Runde. 

Sehr gefreut ihn wiederzusehen. 

Meine Partie: mit Weiß in der ersten Runde als Favorit angetreten. Jeder kennt das ja, wie wertvoll ein Punkt in der ersten Runde ist bzw wie hart es ist, wenn man den nicht macht. 

War nach drei! Zügen raus, trotzdem Vorteil in der Eröffnung bekommen aber mit einem ängstlichen Zug wieder Ausgleich. 
Dann hat der Gegner ein Scheinopfer ausgepackt, das eher fragwürdig war und sich in den eigenen Komplikationen verlaufen. 
Denke das habe ich sehr sauber gerechnet und verwertet. Alles in allem top erst Runde!

 

Runde 2:

Was mich angeht schon mal ein guter Tag. Nach dem Erstrundensieg zur Belohnung mit schwarz gegen einen IM. Es war zwar ein relativ einseitiges Spiel aber ich denke ich habe mir nicht viel vorzuwerfen. Bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis heute.

Zwei aus zwei, Benedikt und Henrik gewinnen auch Runde 2.

Vorbericht zum Schachtürken-Cup

Oelde mit drei Spielern dabei

von Thomas Platz

 

Vom 27.12 - 30.12 findet in Paderborn der Schachtürken-Cup statt.
Gespielt werden sieben Runden mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten + 30 Sekunden pro Zug und 15 Minuten für den Rest der Partie.

Der Schachverein Oelde ist mit stolzen drei Teilnehmern dabei und wir haben uns vorgenommen ohne Rücksicht auf Verluste täglich hier zu berichten.

Im A-Turnier (TWZ>1700) bin ich aktuell auf Platz 31 von 113 Teilnehmern gesetzt. Mit von der Partie sind zwei GM, drei IM und einige weitere Titelträger. Ich habe mir einige ergebnisunabhängige Ziele gesteckt und bin gut darauf vorbereitet was alternden Schachspielern auf solchen Turnieren droht. Was nicht bedeutet das ich vorhabe mich kampflos in mein Schicksal zu fügen, im Gegenteil. 

Im B-Turnier (TWZ<1800) haben wir gleich zwei Eisen im Feuer mit den Brüdern Benedikt und Henrik Schulz. Gesetzt sind die beiden aktuell auf Platz 18 und 29 von ebenfalls 113 Teilnehmern. 
Beide haben maßgeblichen Anteil am derzeitigen Erfolg der ersten Mannschaft (wie auch die anderen Jungspunde) und ich bin gespannt wie sie sich schlagen werden. Zuzutrauen ist beiden einiges, aber auch so ein B-Open ist ein echtes Haifischbecken in dem alles passieren kann.

Daneben gibt es noch ein kleines Schach und Kultur Turnier mit 14 Teilnehmern und Kinderturniere in vier Altersgruppen mit insgesamt über 100 Teilnehmern. Die ungleich gefährlichere Gattung des jugendlichen Schachspielers wird sich wohl oder übel unter die Erwachsenen mischen um sich von deren DWZ zu nähren.

 

Turnierhomepage