Spielberichte
13.03.2011 +++ Bezirksklasse: Zweite erreicht nur ein 4 : 4 beim Tabellenletzten Sieker III
Zweite erreicht nur ein 4 : 4
beim Tabellenletzten Sieker III
Karl Kleinhaus musste leider hartes
Lehrgeld zahlen
Eigentlich hatte man sich etwas
ausgerechnet beim Tabellenletzten, aber dann kam es doch ein bisschen anders.
Erneut gelang es aus verschiedenen Gründen nicht, mit der Stammbesetzung zu
spielen; Urlaub und Krankenhausaufenthalt waren Ursachen dafür. - An dieser Stelle gute Besserung für dich,
Werner Niehaus! Im nächsten Spiel rechnen wir wieder mit dir.
Fetzer, M, - Kramer, H. 1 : 0
Martin zeigte eine hervorragende
Leistung und verblüffte seinen Gegner mit einer ungewohnten Zugfolge und konnte in der Folge den Raumvorteil nutzen und seinen
vielleicht etwas verunsicherten Gegner mit konsequentem Spiel "locker"
besiegen. Nur weiter so!
Berlik,
H-D. - Dymek, P. 1/2 :
1/2
Nach eigenem Bekunden wurde in dieser
Partie die Remisbreite nie überschritten, u. a. deshalb, weil Peter als
Schwarzer zu allererst auf Absicherung bedacht war.
Koscinski, R. - Apenbrink, St. 1 :
0
Lange sah es nicht nach einem Sieg
aus; doch dann konnte Rainer eine Qualität gewinnen und sich im Endspiel T gegen
S schlußendlich durchsetzen, obwohl der Gegner am Königsflügel 4 gegen 1
Bauern hatte; aber der Freibauer auf der B-Linie war im Verbund mit dem
Turm einfach stärker. Es war eine anstrengende Arbeit, da immer auf
Springergabeln geachtet werden mnusste.
Hernadez,
C. - Wulf, A. 1 :
0
Bis nach Ende der Partie glaubte
Schwarz, in einer von Weiß umsichtig,jedoch nicht überragend gespielten
Begegnung mit der Entscheidung, seinen guten
Läufer für einen Bauerngewinn herzugeben, den entscheidenden Fehler begangen zu
haben. Die Nachbereitung zeigte aber, dass er einfach zu passiv, ja
schlecht agiert und dann noch willentlich die
falsche Entscheidung getroffen hatte. Der jugendliche Gegner war stark genug,
dies gnadenlos zu bestrafen.
Köster, M. - Musche, P. 1 : 0
Laut Martin war in der Partie im
Grunde nicht viel los, da beide Seiten auf Sicherheit bedacht waren. Doch dann
zum Ende hin brach der Gegner ein und, so Martin, "schenkte den Punkt einfach
her", indem er gleich zwei Fehlentscheidungen nach einander traf.
Spellemeyer,
D. - Jung, H. 1/2 ;
1/2
Helmut legte in gewohnter Weise
forsch los, hätte früh mit dem Vormarsch seines freien A-Bauerns wahrscheinlich
eine
Gewinnstellung erreichen können, sah
sich plötzlich mit Materialverlust konfrontiert und tat das einzig richtige:
Unter Figurenopfer zerrte er den gegnerischen König ins Freie und konnte so
durch Dauerschach den halben Punkt sichern.
Erst den Freibauern vorantreiben, um
gegnerische Kräfte zu binden, um dann am Königsflügel wie geschildert
anzugreifen, das hätte vielleicht noch mehr gebracht.
Becker, E. - Hannemann, F. 0 : 1
Eduard spielte in gewohnter Weise
sehr vorsichtig, ließ viele Figuren auf dem Brett, achtete darauf, dass die
Strukturen stimmten, übersah dann aber bei fortscheitender Zeit eine Drohung.
Schade! Vielleicht hilft folgende Vorgehensweise ( Zitat, dass Adalbert bei
einem Seniorenturnier mitbekam) "Ich tausche erst einmal eine Reihe Figuren und
sehe dann, was noch zu erreichen ist!" - Oft ist dann noch etwas drin, wenn man
( siehe Hickls Postulat ) die Strukur nicht verhunzt hat!
Straube, G. - Kleinhaus, Karl 1 :
0
Karl konnte einem ein bisschen leid
tun. Der erfahrene ( weil schon recht alte ) Gegner eroberte nicht einfach eine
Figur, sondern setzte Karls Dame nebst Läufer für eine ganze Weile außer
Gefecht, um an der anderen Seite zum Angriff zu blasen. Vielleicht wäre alles
etwas anders gekommen, wenn unser Youngster die kurze Rochade gespielt hätte. So
muss er sich damit trösten, dass beim Saisonschluß die über 300 DWZ-Punkte mehr
des Gegners für seine DWZ zu Buche schlagen werden. Dennnoch ein
Dankeschön, dass er kurzfristig eingesprungen
ist.
Adalbert Wulf
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