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FM Willi Rosen von den SF Katernberg souveräner NRW-Seniorenmeister 2007. Drei Oelder mischten zeitweilig munter mit, sogar ein kleiner Ratingpreis fiel dabei ab

Nur 32 Spieler nahmen im Rittersaal der Burg Kemnade in Hattingen den Kampf um den Titel auf. Aber wie stark das Feld war, zeigt die Tatsache, dass wir, Adalbert Wulf, Peter Dymek und Jürgen Toth, mit 1785, 1576 und 1424 in der Startrangliste die Plätze 17, 25, bzw. 29 belegten und dennoch am Ende auf den Rängen 16, 22 bzw 27 landeten.
 
Klarer Sieger wurde FM W. Rosen, der als Nr. 3 in der 3. Runde den DWZ-Favoriten Berov bezwang und danach erst in Runde acht ein Remis zulassen musste, um  dann in der letzten Runde mit einem "Großmeisterschnellremis" das Turnier ungeschlagen zu beendeten. Ziemlich von der Rolle war dagegen die Nr. 2, sein befalls recht bekannter Vereinskamerad FM Bachmann, der am Ende mit nur 5 Punkte auf Rang 12 landete!
 
Nun zu den Oeldern: Jürgen Toth spielte aus Sicht des Chronisten ein sehr gutes Turnier, verdarb sich ein noch besseres Abschneiden, so auch seine selbstkritische Erkenntnis, dadurch, dass er mehrfach Stellungen zu optimistisch beurteilte und auf Sieg spielte, wo Halten angesagt gewesen wäre;  was ihm vielleicht ein-/ zweimal noch einen halben Zähler mehr eingebracht hätte. Zudem hatte er das Pech, gleich gegen beide Vereinskameraden antreten zu müssen und zu verlieren. Stark war sein Remis ( vom Gegner angeboten ) gegen den späteren 9 ( ! ) und ziemlich unglücklich seine Zweitrundenniederlage gegen einen 1847-iger. Gegen Adalbert verlor er mehr den psychologischen, denn den schachlichen Kampf. Und gegen Peter hätte er im rechten Moment auf Halten umschalten sollen. In der letzten Runde spielte er konsequent ein Turmendspiel bis zum Sieg durch. 3,5 Punkte und etwa 25 Punkte DWZ-Zuwachs zeigen, dass er gut in Form war.
 
Peter Dymek meinte vor dem Start angesichts des starken Feldes, dass 3 Pkte für ihn schon gut wären, tatsächlich wurden es dann sogar 4. Dennoch ist verständlich, dass er ein wenig haderte, wenn man den Turnierverlauf berücksichtigt. Er schlug sich zu Beginn gegen die "Großen" wacker und verlor zweimal recht unglücklich. Schade, dass er ein theoretisch wohl zu haltendes Springerendspiel in Zeitnot verlor. In der 5. Rund hatte er einen 1840-iger als Schwarzer voll im Griff, sah aber von einer Hinterstellung ab, die ein Abzugschach mit zwingendem Vorteil drohte, weil er ein gegnerisches Schachgebot fürchtete. Schade: Ein Sidestep seines Königs war möglich, und Weiß hätte Figurenverlust nicht mehr vermeiden können. So verlor Peter schließlich und musste sich seine Punkte aus dem "unteren Teilnehmerfeld" holen, was sich bekanntlich später bei der Auswertung weniger positiv auswirkt. Stark seine Revanchepartie gegen Jürgen ( Niederlage bei der OWL-EM ), als er den B-Bauern opferte, um Siegchancen zu erreichen. Pech hatte Peter zudem, dass er gegen einen 1940-iger wegen eines Staus mit eine halben Stunde minus antreten musste und von vorne herein nicht an seine Chance glaubte. So wurden es nur ca. +10 DZW-Punkte. Dennoch eine prima Leistung!
 
Adalbert Wulf hatte nach der Erstrundenniederlage gegen die Nr.1  in der Folge 2,5 aus 3 bei einem Durchschnitt von 1883 geholt, als in Runde 5 gegen eine 2039-ger die wohl turnierentscheidende Partie folgte. Als Weißer spielte er viel zu passiv und wurde regelrecht zusammengeschoben. Genauso, wenn auch nicht ganz so krass, verlief die nächste Partie gegen einen 1736-iger. Und schon war es aus mit der schönen DWZ.Performenz. Daheim reifte der Entschluss, die letzten drei Runden auf Biegen und Brechen anzulegen. Erstes Opfer wurde Jürgen mit 1. d4 f5 2.g4. Jürgen glaubte an eine "starke" Vorbereitung, nahm nicht das Opfer an und stellte in bedrängte Lage einen Läufer ein.
Gleiche Eröffnung in Runde 9 gegen einen 1784-iger mit dem selben Ende, nur dass es diesmal die Dame war, die futsch ging. Doch leider lag dazwischen noch eine Niederlage gegen einen 1650-iger mit Schwarz. Spielerisch mit die beste Partie! Nur fing Schwarz laut Fritz mit seinem Opferangriff einen Zug zu spät an. So wurde es bei einem Gegnerschnitt von ca. 1785 nichts mit einem großen DWZ-Gewinn. - Auf den Ratingpreis von 20 € für den 4. Platz unter 1800 hätte er gerne zu Gunsten eines Sieges in der 6. oder 8. Runde verzichtet.
 
Fazit: Es hat uns allen dreien riesigen Spass gemacht. Im nächsten Jahr finden die Meisterschaften an gleicher Stelle statt, dann aber in der 2. Mai-Hälfte. Wäre schön, wenn noch mehr mitfahren würden.                                                                                                                                                                                 A. W.


 

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