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Schachspielen in Ennigerloh und Oelde Schach  Regelkunde

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Tandemregeln des SV Ennigerloh-Oelde

Tandem (englisch Bughouse) ist eine Variante des Schachspiels. Ein offizielles Regelwerk für das Tandemspiel gibt es nicht. Regional und von Verein zu Verein gibt es unterschiedliche Varianten. In unserem Verein gelten für Tandem folgende Regeln:

  1. Tandem wird von zwei Teams mit je zwei Spielern an zwei Schachbrettern gespielt. Die nebeneinander sitzenden Spieler bilden ein Team. Ein Mitglied des Teams spielt mit Weiß, das andere mit Schwarz.
  2. Soweit auf Grundlage dieser Regeln nichts anderes gilt, wird auf Grundlage der FIDE-Schachregeln für das Blitzschach (Anlage C) gespielt.
  3. Ein Team gewinnt,
    a) wenn der Gegner das Matt nur durch Herausnahme einer Figur abwenden kann,
    b) sobald berechtigt das Überschreiten der Bedenkzeit bei einem gegnerischen Spieler reklamiert wird,
    c) mit der Aufgabe eines Gegners.
  4. Die Partie endet nur remis,
    a) wenn alle Spieler sich darauf einigen,
    b) wenn beide Teams berechtigt das Überschreiten der Bedenkzeit reklamieren,
    c) wenn zeitgleich jeweils ein Spieler eines Teams mattgesetzt wird.
  5. Einsetzen
    a) Geschlagene Figuren des Gegners werden dem Partner „auf die Hand“ gegeben.
    b) Anstelle eines eigenen Zuges darf eine „auf der Hand“ befindliche Figur auf ein freies Feld eingesetzt werden. Einsetzen mit Schach und Matt ist erlaubt. Bauern dürfen von der 2. bis zur 7. Reihe eingesetzt werden. Werden sie auf einem Ausgangsfeld eingesetzt, dürfen sie einen Doppelzug machen. Ein auf dem Ausgangsfeld eingesetzter Turm gilt als nicht gezogen. Er berechtigt zur Rochade, sofern die übrigen Voraussetzungen für eine Rochade gegeben sind.
    c) Alle „auf der Hand“ befindlichen Figuren sind jederzeit deutlich sichtbar hinter das eigene Brett zu stellen. Insbesondere ist nicht erlaubt, Figuren „in der Hand“ zu verstecken. Verstöße können durch den Spielleiter mit Verwarnung, mit Anordnung der sofortigen Herausgabe der „versteckten“ Figuren an den Partner des Gegners oder mit Partieverlust geahndet werden.
  6. Umwandlung
    Zur Umwandlung eines Bauern wird dieser auf das Umwandlungsfeld gesetzt. Dem Gegner des Partners wird eine beliebige Figur außer Bauern vom Brett genommen. Auf der Hand befindliche Figuren dürfen nicht genommen werden. Es ist nicht erlaubt, Figuren zu entfernen, deren Entfernung zu unmittelbarem Schach oder Matt des Gegners führen. Sollte nach diesen Regeln keine Figur entfernt werden können ist eine Umwandlung nicht möglich. Die entfernte Figur wird auf das Umwandlungsfeld gestellt. Der Gegner des Partners erhält den eigenen Bauern auf die Hand.
  7. Ein Zug ist nur mit Drücken der Uhr beendet und zugleich abgeschlossen. Vor Drücken der Uhr kann er zurückgenommen werden. Die  Berührt-Geführt-Regel gilt nicht. Der Gegner ist deshalb erst am Zug, nachdem der Spieler die Uhr gedrückt hat. Ausnahmen:
    a) Eine gegnerische Figur wird geschlagen und dem eigenen Partner übergeben. Der Partner setzt die geschlagene Figur sofort ein und drückt seine Uhr. Mit Drücken der Uhr durch den Partner ist der eigene Zug beendet und kann nicht zurückgenommen werden.
    b) Bei der Umwandlung einer Figur gilt die Berührt-Geführt-Regel, sobald der umwandelnde Spieler eine Figur vom Gegner des Partners berührt.
  8. Die Uhren stehen an den Außenseiten der Bretter. Sie werden zeitgleich von den Schwarz-Spielern gestartet. Die Bedenkzeit jedes Spielers beträgt 5 Minuten. Reklamationen zur Einstellung der Uhren und zur Aufstellung von eigenen und fremden Figuren sind nur vor Beendigung des 1. Zuges erlaubt. In diesem Fall und bei Reklamationen im weiteren Spielverlauf sind unverzüglich beide Uhren anzuhalten.
  9. Absprachen der Spieler untereinander sind uneingeschränkt erlaubt. Es ist jedoch nicht gestattet, anstelle des Partners zu ziehen oder dessen Uhr zu betätigen.
  10. Ein ungültiger Zug verliert die Partie. Das Reklamationsrecht verfällt, sobald der Gegner seinerseits seinen Zug beendet hat.
  11. Bei Protesten sind sofort beide Uhren anzuhalten. Über alle Streitfälle entscheidet der Spielleiter oder dessen Assistenten abschließend und endgültig.


 

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