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06.12.11 +++ 4er-Pokal: Oelde I ist Viererpokalsieger !!!

Nach 15 Jahren sind wir wieder Viererpokalsieger!!!

 

Wer weiß das noch? Kurze Rückblende:

In der Besetzung Gerd Kirchner, Peter Scholz, Christian Langer, Thomas Platz,  Hans-Werner Wendt und Ewald Voß spielten wir 1995/1996 um den Viererpokal im Bezirk.

Damals spielten wir noch im Bürgerhaus und schalteten im Halbfinale Wiedenbrück aus. Da besiegte Peter Scholz den Frank Bellers.

 

Im Finale im großen Saal des Bürgerhauses mußten wir gegen Gütersloh ran.

Unvergessen die Partie Kirchner-Sadlowski, als Sadlowski nach 1.e4 e5 2.Lb5 ca. eine Stunde überlegte und später so in Zeitnot kam, das Gerd schnell gewann. Hans-Werner Wendt verlor relativ schnell und Peter Scholz mußte gegen Kretschmann eine Niederlage hinnehmen. Die spannende Partie von Christian gegen Stefan Hanhörster ging über die volle Bedenkzeit von 6 Stunden und um 1 Uhr nachts gewann Christian mit einer Mehrqualität auf Zeit. Der erste Viererpokalsieg unseres Vereins überhaupt!

 

Und in diesem Jahr versuchten wir es mit zwei Mannschaften. Erfreulicherweise kam die 2. Mannschaft sogar ins Halbfinale und durfte gegen die Cracks aus Bielefeld antreten, wobei Martin Fetzer einen halben Punkt gegen den 2100er Grüttemeier erzielte.

 

Oelde I trat bei diesem Wettbewerb mit den 5 stärksten Spielern des Vereins an: Peter, Christian, Martin, Felix und Arndt. Rheda wurde mit 3,5:0,5 auch ohne Martin besiegt. Im Halbfinale wartete mit Brackwede ein schwererer Gegner, der aber ohne Johnen und Wolf antrat. Dank des Sieges von Martin konnten wir nach Berliner Wertung (Peter und Christian spielten remis) weiterkommen.

 

Und auch im Halbfinale traten wir mit der stärksten Mannschaft an, lediglich Felix mußte terminlich passen, dafür sprang aber Arndt sofort ein. Das konnte man vom Gegner nicht behaupten. Die stärksten 7 spielten nicht auf, dafür aber die gleiche Mannschaft, die Oelde II klar besiegte. Aber wenn man etwas gewinnen will, muß man erst mal überhaupt mitspielen!!!

 

Gegen die favorisierten Bielefelder, die an allen Brettern mehr DWZ hatten, rechneten wir uns aber gute Chancen aus. Die stärker gewordenen Peter und Christian lagen auf Augenhöhe mit Guido Gößling und Nico Forchert und Martin trauten wir gegen den 2100er Grüttemeier auch Einiges zu. Lediglich Arndt hatte mit dem 2000er Schnitker eine größere Aufgabe.

 

Nico Forchert (DWZ 2161) spielte gegen Christian eine Variante, mit der sein Bruder FM Martin Forchert im Blitzen Christian klar besiegte. Mit diesem Wissen konnte Christian die Gefahren dieser Variante umschiffen und die Figuren so tauschen, das zwar zum Schluß der Freibauer auf d4 auftauchte, aber die notwendigen Figuren für die Unterstützung fehlten, wobei Christian mit seiner Bauernstruktur solide stand. So bot Nico Forchert dann auch remis an.

 

Arndt spielte gegen Rainer Schnitker (DWZ 2034) eigentlich solide, verpaßte es aber, seinen Läufer gut zu entwicklen und übersah in einer Stellung einen Qualitätsverlust, der ihn zur Aufgabe zwang. Mit ein bißchen mehr Üben ist da sicherlich mehr drin.

 

Martin spielte gegen Uwe Grüttemeier (DWZ 2100) eine sehr scharfe Eröffnung, die Grüttemeier genauso scharf beantwortete. Der Mehrdoppelbauer von Martin auf der d-Linie sah auch nach mehr aus, aber als der 2. Doppelbauer auf der f-Linie auftauchte, gab es zwar noch taktische Motive, aber der Vorteil war nicht mehr so groß. So geht das Remis auch voll in Ordnung.

 

Alle Hoffnungen setzten wir damit auf Peter, der mit Schwarz in einer scharfen französischen Eröffnung eine Variantenungenauigkeit von Guido Gößling (DWZ 2170) ausnutzte, um eine Figur zu gewinnen. Das Gegenspiel unterband Peter mit einem Qualitätsopfer, so daß Peter mit 2 Springern gegen Turm und 2 Bauern spielte. Und die Bauernstruktur sprach auch für den Schwarzen. Aber es war alles andere als einfach und der drohende Bauernaufmarsch auf der weißen Königsseite mußte ja auch gestoppt werden. Aber Peter spielte nicht nur umsichtig, sondern demonstrierte die Macht der 2 Monsterspringer. Das Spiel ging über 5 Stunden, aber gerade in den letzten Minuten ist Peter ja sehr stark und die vielen Springermotive und Springerzüge schüttelten Guido Gössling so durch, das er am Ende doch noch in eine Springergabel lief und die Partie kurz vor halb Eins aufgab. Eine bärenstarke Leistung von Peter und der Mannschaft insgesamt, die ihre Möglichkeiten ausspielte und den Titel zum Bezirksviererpokalsieger errang!

 

Damit stellen wir in dieser Saison im Bezirk den Viererpokalsieger, den Bezirkseinzelmeister und den Dähnepokalsieger! Wow! Schade, das die Viererblitztruppe "nur" Dritter wurde. Aber das wäre des Guten vielleicht doch zu viel gewesen.

 

Weiter so!

 

Viererpokal, Saison 2011/2012


 

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